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EWU: Trainer-C-Lehrgang Westernreiten – zum ersten Mal in Stubben
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Tag 5 – Wie seit den letzten 5 Tagen haben wir „Bombenwetter“. Sonne satt – Laune super – Stimmung klasse! Sechs Leute wollen sich die „nächste Generation der Trainer“ nennen und haben sich zum Lehrgang Trainer-C-Westernreiten bei Martina Sell (Trainer-A-Westernreiten) zusammengefunden. Die neue Reitanlage Rundshagen in Stubben, auf der Martina jetzt mit ihren drei Pferden beheimatet ist, bietet wirklich optimale Möglichkeiten für so einen Kurs. Schöne Halle, Super-Außenreitplatz, Boxen mit Fenstern und Paddocks konnten wir aufbaueun, damit die Pferde nicht den ganzen Tag drinstehen  mussten. Zeitweise hatten wir sogar die Möglichkeit, unsere Pferde auf die Weide zu lassen. Die Tiere waren somit echt ausgeglichen!

Vier von uns kannten sich schon vom Bronzenen Reit- und vom Longierabzeichen, aber die beiden „Neuen“ waren sofort integriert in die Gruppe und somit hatten wir eine tolle, lockere Stimmung. Wie gesagt, es ist „Tag 5“ und langsam geht es wirklich ans „Eingemachte“ – Morgens Theorie vom „4-Ohren-Modell“ über „Konflikt-Bewältigung“ bis hin zur Sportlehre mit den „6-Methoden-Grundsätzen“ und der „Superkompensation“. Dann selber Reiten und Üben –Horsemanship-Aufgabe, Trail, Geländeritt und Unterrichten unseres Lehrproben-Themas. Gegen Nachmittag fahren wir dann mit Martina zu ihren Reitschülern und dürfen diese unterrichten, jeder sein Lehrproben-Thema, damit wir möglichst verschiedene Situationen erleben, die eintreten können. Das trainiert ungemein und man gewinnt langsam immer mehr Sicherheit im Auftreten und im Umgang mit immer neuen Leuten und neuen Pferden. „…wie aus dem Leben gegriffen – so was kann passieren – was machst Du jetzt?...“ Martina sagt immer wieder, dass sie sehr viel Wert darauf legt, dass wir „gute Reitlehrer“ werden, die mit jeder Situation souverän umgehen können, das fachliche Hintergrundwissen ist sicherlich eine wichtige Sache, aber sich auf seine Schüler einstellen zu können und situationsgerecht und flexibel handeln zu können ist ebenso wichtig…


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Tja, und dann sind da die Lehrproben. DAS Thema schlechthin, uns allen liegt das sehr auf dem Magen! Jeder hat inzwischen sein Thema gefunden und übt sich eifrig in Formulierungen und Wortwahl. „Durchparieren kann man nur zum Halten, ansonsten reitet man Übergänge!“ Und manchmal fehlen einem einfach die passenden Worte, man ringt nach Ausdrucksmöglichkeiten, hat quasi einen Knoten in der Zunge, während man in der plötzlich sooo großen Reithalle alleine in der Mitte steht und dann einen nach Hilfe rufenden, verzweifelten Blick zu Martina schickt, die mit einem netten Lächeln und wie gewohnt mit exakt den richtigen Worten knapp und präzise die Sache wieder auf den Punkt bringt! Und wieder denkt man: „Okay - das hätte dir auch einfallen können!“

Tag 17 – The day before… Wir haben die Generalprobe. Das Wetter ist gekippt, es ist extrem stürmisch und kühl, die Pferde sind aufgekratzt und hibbelig – aber: Die Generalprobe soll ja misslingen, damit die Prüfung letztendlich gut wird! So geschieht es dann auch. Beim Ausritt werden wir von Regengüssen überrascht, in der Horsemanship-Aufgabe wurde die Pattern vergessen und oooops! Wind lässt die Holz-Reithalle knatschen, da kann schon mal der eine oder andere Huf aus dem „Rückwärts-L“ gesetzt werden, weil man als Pferd ja auf ganz andere Dinge achten muß, als auf ein kontrolliertes Hufe-Setzen! (Hilfe, ich bin ein Fluchttier!) Ziemlich erschöpft und mit einigermaßen gemischten Gefühlen gehen wir schlafen und hoffen auf den morgigen Tag…

Die letzten Tage waren jedoch prima, seit wir die schriftlichen Lehrproben abgegeben hatten am Tag 13 und die schriftliche Klausur erfolgreich hinter uns gebracht hatten, wurde die angespannte und konzentrierte Stimmung wieder fröhlich und locker, am letzten Sonntag hatten wir einen gemeinsamen Auftritt als „Showgruppe“ der EWU auf dem Landmarkt im Landgestüt Traventhal. Dort konnte Kai endlich mal seine wahre Passion ausleben und demonstrierte beeindruckend, wie man mit dem Rope umgeht! Silkes Galoppwechsel-Serien beeindruckten ebenso und Melli, Ann-Christin, und ich zeigten Elemente aus Trail und Pleasure und die kleine Lara strahlte als Führzügel-Klasse-Kind! Helga kommentierte alles mit unglaublicher Selbstsicherheit und Souveränität, als ob sie das schon jahrelang macht, dabei war es das erste Mal… Wir haben sogar ein bisschen Geld dafür bekommen und sind alle zusammen nett essen gegangen. Und wir haben nur gelacht den ganzen Abend, ein Wort gab das andere und die ganze Anspannung der letzten Tage fiel ein wenig von uns ab. Kai war unser einziger „Mann“ in der Gruppe, und da es eigentlich immer nur hieß „…kommt Mädels!“, guckte Kai häufig irritiert. Damit haben wir ihn kurzer Hand zu „CAItlin“ gemacht und die Sache war gegessen! Überschreiben könnte man diesen Abend mit „Caitlin und die sechs Hühner“, da wir so ausgelassen herumalberten. Aber wir hatten tierisch Spaß und als Silke dann sagte „Komm Caitlin, sei ein Mann!“ gab es kein Halten mehr und wir rutschten vor Lachen fast unter den Tisch! Naja, Situations-Komik halt.

Allerdings gab es auch Schatten, die auf uns fielen: Mein Pferd „Seven“ wurde vier Tage vor der Prüfung stocklahm. Bis gestern haben wir gehofftt, dass er wieder fit ist bis zur Prüfung, aber leider trat das nicht ein. Somit musste ich kurzfristig auf Martinas „Fancy“ umsteigen, hatte aber natürlich keine Zeit mehr zum Üben. Auch bei Helgas „Lucky“ stellten sich Probleme ein, die so massiv wurden, dass sie ebenfalls auf eines von Martinas Pferden umsteigen musste – auf „Summer“. Welch ein Glück, dass Martina solche braven Pferde hat und an dieser Stelle noch mal ein dickes Dankeschön für die „spontanen Leihgaben“.

Tag 18 – Judge-Day. Das Wetter ist kalt, aber der Sturm hat nachgelassen. Wir alle sind „geschniegelt“ und die Pferde „gestriegelt“. Endlich treffen die Richter ein – das „Dream-Team“ Rolf Siebenmark (FN), Dietmar Boyks (EWU) und Ingo Hirschkorn(EWU)! Und eh man sich’s versieht, steckt man schon mitten in den Reit-Prüfungen. Zuerst die Vorstellungs-Pleasure, dann die Horsemanship-Pattern, dann der Trail und letztlich ab ins Gelände. Alles klappt, alle sind zufrieden. Puh, der Teil wäre geschafft!

Dann kommen unsere praktischen Lehrproben – it’s showtime! Auch  hier kommen alle durch und als wir die Pferde wegbringen, lässt die Anspannung langsam nach. Nur noch die mündliche Prüfung, immer zu zweit bei einem Prüfer, drei Stationen also zu durchlaufen. Die Prüfer verstehen es hervorragend, uns die Nervosität und den Stress zu nehmen, es sind einfach nette Fachgespräche, die wir führen…

Und dann haben wir es geschafft – ALLE!!!

Martina fällt ein Stein vom Herzen, wir jubeln und es wird fröhlich angestoßen mit Sekt. Es gibt sechs neue Trainer-C-Westernreiten: Ann-Christin Hoenig (Hamburg), Silke Jaworofski (Hamburg), Fenja Knispel (Escheburg), Helga Koch ( Haderslev, DK), Kai Lahann (Oldendorf) und Melanie Trojan (Berlin).

Und man stellt ganz plötzlich fest – hey Leute, die Zeit ist um, morgen ist jeder wieder zu Hause und unser „Camp“ ist zuende… Und es kommt tatsächlich der Gedanke auf: Können wir nicht noch ’ne Woche dranhängen – just for fun? Weil es doch sooo schön war!!!“

 

Quelle wittelsbuerger.com

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